Unser Schutzkonzept

Schutzkonzept des JZC

Für das Feiern von Gottesdiensten und Kleingruppen im Hinblick auf Covid-19

(Stand 10. Juli 2021)

Grundsätzliches

Wesensmerkmal pfingstlicher Freikirchen ist, dass sie Gottesdienste feiern, die einen sehr persönlichen Bezug zu den Teilnehmern und der Teilnehmer untereinander herstellen. Dies ist mit einem hohen Maß an Kommunikation miteinander verbunden. Deswegen sind ONLINE-Gottesdienste zwar ein Hilfsmittel, aber kein Ersatz für Gottesdienste vor Ort. Gleichzeitig sind wir uns der Verantwortung bewusst, die wir mit dem Wiederbeginn von Gottesdiensten und Kleingruppen in der derzeitigen Situation für unsere Gemeindeglieder und Gäste übernehmen.

Oben dargelegten Gedanken gilt es Rechnung zu tragen, wenn über Schutzmaßnahmen für die Durchführung für unsere Gottesdienste und Kleingruppen nachgedacht wird. Weiterhin ist festzustellen, dass in der Regel MultiGenerationen-Gottesdienste durchgeführt werden. Hier gilt es, einzelne Personengruppen, z.B. Senioren, besonders zu schützen.

Ebenso Teil des Programms sind spezielle Gottesdienste für Kinder, da Kinder wesentlicher Bestandteil des Gemeindelebens sind. Hier ist die Einhaltung von Abstandsregeln sicher am schwersten zu realisieren, woraus sich be-

sondere Überlegungen für diesen Bereich ergeben müssen.

Als Gemeinde der Volksmission und damit auch des BFP sehen wir uns als Teil der Gesamtgesellschaft und nicht in einer Sonderrolle. Das bedeutet, dass wir die Notwendigkeiten zur Eindämmung des Virus anerkennen und unterstützen. Gleichwohl muss es medizinisch verantwortbare Wege geben, die den religiösen Bedürfnissen und dem Grundrecht auf freie Religionsausübung (wozu insbesondere auch öffentliche Gottesdienste gehören) entsprechen und gleichzeitig die Bemühungen zur Eindämmung des Virus berücksichtigen.

Dazu gehören nach derzeitigem Erkenntnisstand die Hygiene- und Abstandsregeln, die wir berücksichtigen und einhalten werden. Darum geht es in diesem Schutzkonzept bezogen auf unsere Gemeinde.

Selbstverständlich halten wir uns an die behördlichen und gesetzlichen Vorgaben.

Diesem Ziel dienen auch die Regelungen in diesem Schutzkonzept, das die Situation berücksichtigt, dass unsere Gottesdienste und Kleingruppen statt in einem großen Kirchenschiff in einem verhältnismäßig kleinen Gemeindehaus mit einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Gottesdienstbesuchern stattfindet.

Geltungsbereich

Dieses Schutzkonzept gilt für alle Aktivitäten im Namen des Jesus-Zentrum Calw (JZC).

Verantwortlichkeiten

Die Verantwortung für den Erlass und die Steuerung von Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in unserer Gemeinde trägt die jeweilige Leitung des JZC. Neben den behördlichen Verordnungen gilt dieses Schutzkonzept als Grundlage.

Maßnahmen

  • Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 m zu anderen Personen einzuhalten (innen + außen).
  • Kein Körperkontakt zwischen den Gottesdienstbesuchern.
  • Im Gottesdienstraum stehen die Stühle in einem Mindestabstand von 1,5 bis 2 m nach links und rechts sowie nach vorne und hinten. Dabei ist auf die Berücksichtigung und Ausweisung von Verkehrswegen mit erhöhtem Abstand zu achten. Im gleichen Haushalt lebende Familienmitglieder dürfen zusammensitzen. Der Saal ist mit 30% Kapazität vollständig bestuhlt, ein weiteres „spontanes“ Aufstuhlen ist weder möglich noch gestattet.
  • Das Tragen von Schutzmasken (min. OP-Masken, besser FFP2) ist eine verpflichtende Schutzmaßnahme zur Reduzierung des Infektionsrisikos. Aus Gründen der Solidarität und christlichen Nächstenliebe wollen wir alles tun, um Infektionen durch Gottesdienste und Kleingruppen im JZC zu vermeiden und insbesondere Risikogruppen zu schützen. Die Maskenpflicht gilt ab Vollendung des 6. Lebensjahres, nicht für Schwangere und nicht bei Personen mit bestimmten Erkrankungen wie schweres Asthma, COPD, schwere Herzerkrankungen (instabile Angina pectoris…) o.ä.. Ihnen wird das Tragen einer Maske gemäß ihren körperlichen Möglichkeiten/Befindlichkeiten freigestellt.
  • Musik & Gesang: Der Gemeindegesang richtet sich entsprechend den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen, d.h. er ist bis auf Weiteres gestattet. Die Maskenpflicht bleibt davon unberührt. Auf Gesangbücher wird verzichtet (Projektion über Beamer).
  • Ist ein regelmäßig erhöhter Gottesdienstbesuch zu erwarten, der den vorhandenen reduzierten Platz (Stuhlzahl) übersteigt, so werden wir durch ein geeignetes Anmeldesystem (Listen, Ticketsystem, o.ä.) sicherstellen, dass der Gottesdienstbesuch geordnet und zahlenmäßig verantwortlich verläuft.
  • Auch bei der Nutzung von Verkehrswegen, insbesondere der Flure und Treppen, ist auf eine Einhaltung des Mindestabstandes zu achten; erforderlichenfalls ist der entsprechende Bereich nur einzeln zu betreten. Wir behalten uns das Recht vor, entsprechend Wege auszuweisen und teilweise Bereiche des Gebäudes grundsätzlich für Besucher zu sperren.
  • Ein Ordnungsdienst wird die Einhaltung dieser Maßnahmen kontrollieren.
  • Es stehen in ausreichendem Maße Desinfektionsmittelspender am Ein-/Ausgang sowie in den Toiletten zur Verfügung. Hier ist die Reinigung der Hände auch mit Flüssigseifen möglich.
  • Die Reinigungskräfte reinigen die Räumlichkeiten, ggf. auch während der Gottesdienste. Hierbei werden insbesondere Türklinken, Handläufe und Lichtschalter
  • Auf regelmäßiges Lüften ist zu achten, da dies die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger reduziert.
  • Enge Räume im Gemeindehaus sind – wenn überhaupt nötig – nur einzeln zu betreten.
  • Die Kollekte wird vorzugsweise bargeldlos eingesammelt, also digital oder durch Überweisung. Kollektenkörbe stehen zu den Gottesdiensten am Ausgang/Eingang des Gemeindesaals bereit.
  • Im Gottesdienst verwendete Technik (Mikrofone, etc.) wird nach Ende des Gottesdienstes sorgfältig desinfiziert. Soweit möglich ist Technikbedarf zu personalisieren.
  • Beim Abendmahl kommen ausschließlich Einzelkelche zur Anwendung. Das zuvor mit Handschuhen geschnittene Brot wird den Teilnehmenden bspw. mit einer Greifzange in die Hand gegeben oder bereits im Vorfeld mit den Kelchen portioniert und bereitgestellt. Der Mindestabstand wird gewahrt.
  • Anstehende Taufen (Ganzkörpertaufen) werden während der Sommermonate idealerweise Open-Air durchgeführt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
  • Der Eltern-Kind-Raum darf je Veranstaltungstag nur von max. 1 Haushalt belegt werden, auch danach darf kein anderer Haushalt an diesem Tag den Raum mehr betreten. Auch hier gilt die Maskenpflicht. Bei Bedarf werden weitere (Ausweich-)Räume seitens der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
  • Das Gemeindebistro sowie gemeinsame Mahlzeiten nach dem Gottesdienst entfallen.
  • Dem Wunsch nach Seelsorge und Segnung nach dem Gottesdienst wird nur unter den oben genannten Hygieneregeln nachgekommen.
  • Die Kontaktdaten der Gottesdienstteilnehmenden inkl. Zeitpunkt des Gottesdienstbesuches werden mit geeigneten Mitteln erfasst, um Infektionsketten nachvollziehen zu können um ggfs. auskunftsfähig zu sein. Die Datenschutzmaßnahmen werden beachtet!
  • Wir werden regelmäßig über die Hygienestandards und Maßnahmen auch im Falle von Änderungen durch weitflächige Aushänge und Merkblätter. Diese sind zu beachten.

Im Übrigen gilt: Niemals krank in den Gottesdienst! Personen mit erkennbaren Symptomen (Schnupfen, auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) kommen nicht in die Gottesdienste bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht auf Infizierung mit dem Coronavirus ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind alle gefragt, ihre gesundheitliche Situation gewissenhaft zu prüfen, um andere nicht in Gefahr zu bringen.(Weitere Regelungen hierzu siehe unten.)

Alles Gesagte gilt sinngemäß auch für alle anderen Gruppenveranstaltungen unserer Gemeinde.

Spezielles:

Kleingruppen (Generation55aufwärts, Connect Time) / Religiöse Hausgruppen

Für die Durchführung von Kleingruppen im JZC und in Privathäusern gelten grundsätzlich dieselben Vorgaben wie für den normalen Gottesdienstbesuch. Darüber hinaus bzw. davon abweichend gilt:

  • Für alle nicht gottesdienstlichen / gottesdienstähnlichen Veranstaltungen gilt: Der jeweilige Leiter darf entscheiden, ob er die 3-G-Regel anwenden möchte oder nicht.
  • Gültigkeit von Schnelltests: bei Erwachsenen max. 24h, bei Kinder/Jugendlichen 48 h bzw. wenn ausgestellt von der Schule: 60h.
  • Die Raumbelegung richtet sich nach der Raumgröße: Pro Person müssen ca. 10m² Raum zur Verfügung stehen. (Die max. erlaubte Anzahl richtet sich nach der max. Raumbelegung oder der jeweiligen Inzidenzstufe: bei Kinder- und Jugendveranstaltungen max. 36 Personen bei Inzidenz bis 50, darüber max. 18 Personen; bei anderen Veranstaltungen bis max. 30 % der Raumkapazität in Inzidenzstufe 1, bis 20% in Stufe 2 und bis max. 100 Personen unter Beachtung der 3-G-Regel (Pflicht!) in den Stufen 3 und 4).
  • Es gilt Grundsätzlich die Maskenpflicht in Innenräumen. Während dem Verzehr von Speisen und Getränken dürfen die Masken kurzzeitig abgenommen werden, dabei muss der Mindestabstand von 1,5 – 2 m gewahrt bleiben.
  • Ausnahme zur Maskenpflicht: Bei Veranstaltungen im Rahmen der Kinder- und Jugendsozialarbeit sind alle, welche die 3-G-Regel erfüllen, von der Maskenpflicht befreit. Das Abstandsgebot bleibt hiervon unberührt.
  • Im Außenbereich darf unter Einhaltung des Mindestabstandes die Maske abgenommen werden.
  • Gesang bei Veranstaltungen innen wie außen nur mit Maske.

Seelsorgebesuche / Krankenbesuche

Bei Seelsorge z.B. an Kranken und Sterbenden mit Hausbesuchen soll den haupt- und ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Zutritt gestattet sein. Dies geschieht unter Wahrung der Abstandsregelung (kein direkter Körperkontakt) und weiterer Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Mund-Nasen-Schutz) sowie der Regelungen vor Ort in Krankenhäusern, Pflegestationen, Hospizen, Gefängnissen usw. z.B. mit Schutzkleidung. Hier sind die lokalen Regelungen maßgeblich.

Trauerfeiern

Trauergottesdienste in der Friedhofskapelle oder am offenen Grab finden unter Wahrung der Abstandsregelung (kein direkter Körperkontakt) und weiterer Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Mund-Nasen-Schutz) im kleinen Kreis (Orientierung: Familienangehörige und unverzichtbare Personen) sowie der Regelungen der Friedhöfe vor Ort statt. Trauergottesdienste und Trauerfeiern in Gemeindehäusern unterliegen den gleichen vorgenannten Maßnahmen des Schutzkonzeptes.

Hochzeiten

Hochzeiten finden unter Wahrung der AHA-Regeln statt. Im Allgemeinen unterliegen Hochzeiten in Gemeindehäusern den gleichen vorgenannten Maßnahmen des Schutzkonzeptes. Ausgenommen sind Hochzeiten rein privater Natur, bei welchen die Räumlichkeiten des JZC unter Verantwortung des Brautpaares genutzt werden. Hier gelten die jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen. Die Einhaltung dieser Bestimmungen sowie ggfs. die Erstellung eines entsprechenden Hygieneplans obliegt allein dem Brautpaar. Das JZC übernimmt hier keinerlei Haftungsverantwortung.

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

  • Die betreffende Person wird zur ärztlichen Abklärung unverzüglich nach Hause geschickt.
  • Die Leitung der Gemeinde wird über die für den Gottesdienst zuständige Person (in der Regel Pastor/-in oder Gottesdienstleiter/-in) informiert.
  • Die Leitung der Gemeinde nimmt den Kontakt zum Gesundheitsamt vor Ort auf.

Handlungsanweisung insbesondere für die kalte Jahreszeit

  • Erkrankte mit Erkältungssymptomen jeglicher Art (!) bleiben min. noch 1 Sonntag nach Gesundung Zuhause. Auch innerhalb 1 Woche nach Gesundung kein Besuch von Kleingruppen. (Außer: negativer Coronatest).
  • Angehörige entsprechender Personen dürfen jederzeit unter Einhaltung des Schutzkonzeptes (insbesondere Tragen eines MNS) die Veranstaltungen besuchen.

Umsetzung

Diese Maßnahmen gelten ab sofort und bis auf Widerruf. Wir bitten um Verständnis, dass sich Regelungen ggfs. auch kurzfristig ändern können. Dies hängt von der aktuellen Situation und den jeweiligen behördlichen Bestimmungen ab, denen wir als Gemeinde Rechnung tragen müssen und werden.

Calw, 10. Juli 2021 – Die Gemeindeleitung des Jesus-Zentrum Calw

Download des Schutzkonzeptes

Schutzkonzept des JZC

Hier könnt ihr das Schutzkonzept für den Kindergottesdienst downloaden:

Schutzkonzept für den Kigo im JZC